Das Projekt „Netzwerk FAMILIE - ARBEIT - MITTELSTAND im MÜNSTERLAND – FAMM“ ist abgeschlossen. Diese Projektwebsite www.fam-muensterland.de steht weiterhin für alle Interessierten offen, sie wird allerdings nicht mehr aktualisiert.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist auch nach Projektabschluss für uns und unsere Partnerorganisationen ein wichtiges Anliegen. Verfolgen Sie auf unserer Homepage www.heurekanet.de, wie wir die Vereinbarkeit in der Gesundheitswirtschaft mit dem Projekt ampaq und im Maschinen- und Anlagenbau mit dem Projekt FAM²TEC voranbringen.


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FAMM Webseite am 21.04.2018
Hilfen für die Praxis

„Wissen die Mitarbeiter, was Sie denken?“ „Schritt für Schritt“ zum familienfreundlichen Unternehmen

„Wissen die Mitarbeiter, wie Sie denken? Ihre Entscheidung, zu einem familienfreundlichen Betrieb zu werden, ist eine Entscheidung, die nach außen und innen kommuniziert werden muss. Vornehme Zurückhaltung ist fehl am Platze.“ - so Prof. Dr. Henner Hentze und Dipl. Betriebswirtin Doris Hinkelmann in ihrer Broschüre „Familienfreundlichkeit. Ein Gewinn für jedes Unternehmen.“ Wie Ihr Unternehmen in die Offensive gehen kann, zeigen die beiden Autoren „Schritt für Schritt“.
Schritt 1: Werten Sie die vorhandenen Personaldaten aus. Die Analyse der Beschäftigtenstruktur gibt Ihnen erste Hinweise, an welchen Stellen und mit welchen Maßnahmen Sie beginnen sollten.

Schritt 2: Vertiefen Sie Ihre Informationen und klopfen Sie die Akzeptanz erster Ideen ab. Lassen Sie eine schriftliche, anonyme Befragung durch neutrale Dritte durchführen und machen Sie die Ergebnisse transparent.

Schritt 3: Bringen Sie die Ergebnissse Ihrer Analyse und der Mitarbeiterbefragung in Einklang mit Ihrer Unternehmensstrategie. Jedes Konzept muss sich in die Kultur und Strategie Ihres Unternehmens einfügen.

Schritt 4: Nun geht es an die Entwicklungsarbeit im eigentlichen Sinne – das ist „Chefsache“. Beteiligen Sie die Personalverantwortlichen und betroffenen Mitarbeiter. Ziehen Sie externe Beratung hinzu.

Das Grundkonzept sollte – so die Autoren - „folgende Aussagen beinhalten:

die angesprochene Zielgruppe(n)

Situationen, die es zu regeln gilt

Priorisierung der familienfreundlichen Maßnahmen:

– Von welchen Maßnahmen versprechen Sie sich die größte Wirkung?

– Welche Maßnahmen sollten in welcher Reihenfolge umgesetzt werden?

den finanziellen Rahmen.“ (IMB 2008, S. 18)

Für die Implementierung des Konzeptes und der darin enthaltenen Maßnahmen finden Sie in der Broschüre viele praxisrelevante Hinweise bis hin zur Gestaltung des Gesprächs zwischen Führungkraft und Mitarbeiter/in in Sachen Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die Möglichkeit zum Download der Broschüre finden Sie hier:


http://www.ihk-nordwestfalen.de/initiative/bindata/IMB_Broschuere.pdf