Das Projekt „Netzwerk FAMILIE - ARBEIT - MITTELSTAND im MÜNSTERLAND – FAMM“ ist abgeschlossen. Diese Projektwebsite www.fam-muensterland.de steht weiterhin für alle Interessierten offen, sie wird allerdings nicht mehr aktualisiert.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist auch nach Projektabschluss für uns und unsere Partnerorganisationen ein wichtiges Anliegen. Verfolgen Sie auf unserer Homepage www.heurekanet.de, wie wir die Vereinbarkeit in der Gesundheitswirtschaft mit dem Projekt ampaq und im Maschinen- und Anlagenbau mit dem Projekt FAM²TEC voranbringen.


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FAMM Webseite am 24.01.2018
Start für den Wettbewerb "Betriebsplus Familie"
Münstersche Zeitung, 25.08.2010

Start für den Wettbewerb "Betriebsplus Familie"

KREIS STEINFURT „Familienfreundlichkeit“ ist das Zauberwort für Unternehmen im Wettbewerb um die besten Fachkräfte. Zum zweiten Mal nach der erfolgreichen Premiere vor zwei Jahren sind Unternehmen im Kreis jetzt zum Wettbewerb „Betriebsplus Familie“ aufgerufen.
Zusammen mit den den Kooperationspartnern gab Wolfgang Bischoff, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt (WESt) am Donnerstag im Kreishaus den Startschuss zum Wettbewerb. Bis zum 25. Oktober haben Unternehmen aus der Region in zwei Kategorien (Firmen bis 50 Mitarbeiter / Firmen über 50 Beschäftigte) die Möglichkeit, sich mit ihren familienfreundlichen Angeboten auf den Prüfstand zu stellen.

Den Siegern in beiden Kategorien winkt eine Prämie von jeweils 2.500 Euro. Feierliche Preisverleihung ist am 15. November in Stroetmanns Fabrik in Emsdetten.

Unternehmenskultur ist gefragt


Dabei muss es nicht immer eine firmeneigene Kita sein, mit der ein Unternehmen Pluspunkte sammelt. „Die Unternehmenskultur ist ein ganz wichtiges Themenfeld“, unterstreicht Projektleiter Ingmar Ebhardt, wie wichtig es ist, dass der Chef ein offenes Ohr für die Sorgen und Anliegen seiner Beschäftigten hat. Maßnahmen zur Kinder- und Angehörigenbetreuung und Pflege, flexible Arbeitszeiten, Elternzeit, Pflegezeit, Wiedereinstieg in den Beruf sind weitere Möglichkeiten zur Profilierung.

Wer mitmachen will, muss keine Angst vor aufwändigen Fragebogen haben. „Eine halbe Stunde am Telefon kann schon reichen“, verweist Ebhardt auf das unbürokratische Wettbewerbsverfahren. Eine formlose Antragstellung reicht, dann setzen sich die Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung mit den Teilnehmern in Verbindung. Vorschläge für familienfreundliche Unternehmen dürfen übrigens auch von Privatpersonen eingereicht werden.

Positive Ideen

Ein letzter Anreiz für eine Teilnahme kommt von Firmenchef Dr. Erwin Weßling, der auch in der Jury sitzt: „Ich mache das nicht ganz uneigennützig. Man kann dabei viel von positiven Ideen der anderen Teilnehmer profitieren.“