Das Projekt „Netzwerk FAMILIE - ARBEIT - MITTELSTAND im MÜNSTERLAND – FAMM“ ist abgeschlossen. Diese Projektwebsite www.fam-muensterland.de steht weiterhin für alle Interessierten offen, sie wird allerdings nicht mehr aktualisiert.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist auch nach Projektabschluss für uns und unsere Partnerorganisationen ein wichtiges Anliegen. Verfolgen Sie auf unserer Homepage www.heurekanet.de, wie wir die Vereinbarkeit in der Gesundheitswirtschaft mit dem Projekt ampaq und im Maschinen- und Anlagenbau mit dem Projekt FAM²TEC voranbringen.


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Pressetermin zur Fachveranstaltung
20.11.2009 in Coesfeld

Pressetermin zur Fachveranstaltung "Familienfreundlichkeit als Standortfaktor"

Kreis Coesfeld. Über das Thema Familienfreundlichkeit wollen am kommenden Donnerstag (26. 11.) Vertreter verschiedener Gremien diskutieren. Das Netzwerk Familie-Arbeit-Mittelstand im Münsterland (FAMM) lädt zu dieser Fachveranstaltung unter dem Thema "Familienfreundlichkeit als Standortfaktor für Kommunen" in das WBK nach Coesfeld (Osterwicker Straße) ein. Mit dabei sind Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Bildungseinrichtungen, Kirchen, Vereinen, Stiftungen, Verbänden sowie interessierte Bürger.
Laden zur Fachveranstaltung Familienfreundlichkeit ein (v.l.): von FAMM Dr. Kirsten Tacke-Klaus und Raymund Zapfe, MdB Karl Schiewerling, Julia aus der Wiesche (FAMM), Dr. Jürgen Grüner (wfc), Landrat Konrad Püning. (Foto: Alix Sauer)

Wie wichtig sie das Thema Familienfreundlichkeit für münsterländische Unternehmen und Kommunen einschätzen, betonten gestern der CDU-Bundestagsabgeordnete Karl Schiewerling, Landrat Konrad Püning, Dr. Jürgen Grüner, Geschäftsführer der wfc Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld, sowie die Projektverantwortlichen von FAMM, Julia aus der Wiesche, Raymund Zapfe und Dr. Kirsten Tacke-Klaus. Schiewerling: "Mit dem Thema treffen wir den Nerv der Zeit". Aufgrund des demografischen Wandels spürten die Unternehmen zunehmend den Druck, Fachkräfte zu halten. "In jungen Familien sind oft beide Eltern berufstätig, entweder, weil sie es wünschen, oder weil sie ein doppeltes Einkommen benötigen, um ihren Lebensstandard halten zu können. Für diese Familien müssen wir Angebote schaffen. Damit steigern wir die Attraktivität des Standorts Münsterland." Dies sei nur möglich, wenn Unternehmen familienfreundliche Arbeitsmodelle einführten und Kommunen eine entsprechende Infrastruktur vorhielten.

Zwar sei das Münsterland noch gut aufgestellt, da sich hier der Fachkräftemangel später als in anderen Regionen bemerkbar mache. Doch wfc-Geschäftsführer Jürgen Grüner betonte: "Wir müssen jetzt reagieren, um später gut aufgestellt zu sein." Wichtig sei, dass Unternehmen sensibel mit dem Thema umgehen und ihrerseits schauen, welche Angebote sie bereits für Familien vorhalten.

Die Fachtagung beginnt um 15 Uhr. Folgende Experten referieren: Dr. Andreas Osner (Bertelsmann-Stiftung), Dr. Jan Schröder (Lokale Bündnisse für Familien), Dr. Angelika Engelbert (IQZ).