Das Projekt „Netzwerk FAMILIE - ARBEIT - MITTELSTAND im MÜNSTERLAND – FAMM“ ist abgeschlossen. Diese Projektwebsite www.fam-muensterland.de steht weiterhin für alle Interessierten offen, sie wird allerdings nicht mehr aktualisiert.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist auch nach Projektabschluss für uns und unsere Partnerorganisationen ein wichtiges Anliegen. Verfolgen Sie auf unserer Homepage www.heurekanet.de, wie wir die Vereinbarkeit in der Gesundheitswirtschaft mit dem Projekt ampaq und im Maschinen- und Anlagenbau mit dem Projekt FAM²TEC voranbringen.


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FAMM Webseite am 21.10.2018
Randzeitenbetreuung in Kindertageseinrichtungen sollen erweitert werden
25.06.2009

Randzeitenbetreuung in Kindertageseinrichtungen sollen erweitert werden

Vereinbarkeit von Familie und Beruf, das ist für viele Eltern nicht so einfach. Viele berufstätige Eltern haben ein Be-treuungsproblem für ihre Kinder. Am späten Nachmittag sind viele Kindertageseinrichtungen nämlich geschlossen. Wie können es die KiTas schaffen, ihre Öffnungszeiten zu erwei-tern? Wie kann eine Kooperation von Kindertagespflege und Kindertageseinrichtungen aussehen?
Monika Leiking (rechts außen) und Anne Westendorf diskutierten mit den Ex-perten der Jugendämter des Kreises die Kinderbetreuungszeiten in Tageseinrichtungen
Diesen Fragen stellten sich jetzt die Experten der vier Jugendämter des Kreises Warendorfs, die sich auf Einladung der gfw - Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf zu einem Ganztagesworkshop trafen.

Die Zahl der Betreuungsplätze für unter Dreijährige soll bis 2012/2013 auf 36 % steigen.  Aber auch wenn die Betreuungssituation sich im Kreis generell zunehmend verbessert, ist die Regelbetreuungszeit am Tag für viele Eltern trotzdem zu kurz: „Die meisten Einrichtungen haben eine Öffnungszeit von 07:30 - 16:30 Uhr", so Anne Middendorf vom Jugendamt des Kreises Warendorf. „Für viele Eltern kann dieser Zeitkorridor zu eng sein! Besonders, wenn der Anfahrtsweg zur Arbeitsstelle länger ist."

Gemeinsam mit der Fachberaterin für Kindertageseinrichtungen des DRK Münster, Anne Westendorf, haben die Teilnehmer des Workshops erarbeitet,  wie die Jugendämter des Kreises die Kindertageseinrichtungen bei einer Erweiterung der Öffnungszeiten finanziell unterstützen können. Außerdem wurde diskutiert, wie die Tagespflege von Kindern durch Tagesmütter oder -väter mit eingebunden werden kann. „Wir Jugendämter wollen ein gemeinsames Konzept zur Unterstützung der Kindertageseinrichtungen entwickeln, das kreisweit einsetzbar ist und trotzdem die individuellen Bedingungen der Einrichtungen im Blick hat", erläutert Herbert Essmeier vom Jugendamt Beckum.

Mit der Beteiligung am Projekt FAMM,  Familie - Arbeit - Mittel-stand im Münsterland,  verfolgt die gfw das Ziel, sowohl Kommunen als auch Unternehmen bei dem Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf" zu unterstützen. Dabei gründete die FAMM - Projektleiterin, Monika Leiking, den Arbeitskreis „Netzwerk Kinderbetreuung" mit den vier Jugendämtern. Der Arbeitskreis kommt  ab jetzt mehrmals im Jahr zusammen, um neue Ideen für gute Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder berufstätiger Eltern zu entwickeln.

„Das Konzept zur Finanzierung der Randzeitenbetreuung ist ein wichtiger Anreiz für Kindertageseinrichtungen, ihre Betreuungszeiten zu erweitern", so Monika Leiking. „Bisher haben viele KiTas einfach nicht die finanziellen Mittel dafür." Nach den Sommerferien soll in einem weiteren Arbeitstreffen aus der Idee Wirklichkeit werden.

Weitere Informationen zum Projekt FAMM erhalten Sie bei der gfw, Monika Leiking Tel.: 0 25 21 - 85 05 24

Email: leiking@gfw-waf.de 

www.gfw-waf.de                             www.fam-muensterland.de

 

 

Was ist F.A.M.M.?

FAMM steht für das Netzwerk FAMILIE - ARBEIT - MITTELSTAND im MÜNSTERLAND. Das Projekt FAMM verfolgt seit dem 8. Juli 2008 eine gemeinsame münsterlandweite Strategie zur nachhaltigen Verbesserung der Vereinbarkeit von Familien- und Arbeitsleben im ländlichen Raum. Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Gemeinschaft im Rahmen des ESF durchgeführt. Es wird von den vier Kreisen des Münsterlandes kofinanziert.

Das Projekt FAMM informiert, berät und vernetzt Unternehmen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Kommunen, Arbeitsagenturen, Eltern sowie bürgerschaftlich engagierte Initiativen, Vereine und Verbände im ländlichen Münsterland. Speziell kleine und mittelständische Unternehmen erhalten Begleitung und Beratung auf dem Weg zu einer familienfreundlichen Personalpolitik. Lokale Bündnisse für Familien werden neu gegründet bzw. verstetigt. Die kreative Entwicklung von flexiblen und passgenauen Lösungen für die Bedarfe von Unternehmen und Familien im Münsterland steht dabei immer im Fokus des Engagements.