Das Projekt „Netzwerk FAMILIE - ARBEIT - MITTELSTAND im MÜNSTERLAND – FAMM“ ist abgeschlossen. Diese Projektwebsite www.fam-muensterland.de steht weiterhin für alle Interessierten offen, sie wird allerdings nicht mehr aktualisiert.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist auch nach Projektabschluss für uns und unsere Partnerorganisationen ein wichtiges Anliegen. Verfolgen Sie auf unserer Homepage www.heurekanet.de, wie wir die Vereinbarkeit in der Gesundheitswirtschaft mit dem Projekt ampaq und im Maschinen- und Anlagenbau mit dem Projekt FAM²TEC voranbringen.


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FAMM Webseite am 22.01.2018
Lokale Bündnisse für Familie

Lokale Bündnisse für Familie sind wirtschaftlich attraktiv

Dass lokale Bündnisse für Familien nicht nur ein gutes Instrument der new policy sind, sondern sich auch „rechnen“, zeigt bereits eine Studie des Familienministeriums und der Prognos AG aus dem Jahr 2006. Die Vernetzung von Kommunen, Unternehmen und freien Trägern zu einem Lokalen Bündnis für Familie bringt ihnen einen deutlichen Ertrag, der den zeitlichen und finanziellen Aufwand übersteigt. Lokale Bündnisse für Familien sind ein sehr geeigneter Rahmen für eine effektive und langfristige Vernetzung auf kommunaler und regionaler Ebene.

Um die ökonomischen Effekte zu ermitteln, wurden in der Studie zwölf ausgewählte Lokale Bündnisse analysiert: Augsburg, Darmstadt, Felsberg, Gütersloh, Jena, Leipzig, Meschede, Nürnberg, Ostfriesland, Landkreis Ravensburg, Wettenberg und Wiesbaden. Interviews mit Verantwortlichen und Daten aus der Bündnisarbeit wurden durch eine Netzwerkanalyse ergänzt, die die Kontakthäufigkeit und -intensität zwischen den Partnern aus Kommunen, Wirtschaft und Trägerschaft vor und nach der Bündnisgründung feststellte.

Die quantitative Netzwerkanalyse zeigt, dass die Gründung der untersuchten Bündnisse in allen Fällen zu einer deutlichen Intensivierung der Kontakte und zu einer häufigeren, engeren und akteursgruppenübergreifenden Zusammenarbeit führte. Anhand der einzelnen Bündnisse ließen sich weiterhin spezifisch die ökonomischen Effekte durch neue Arbeitsplätze im Erziehungs- und Betreuungsbereich, durch kürzere Elternzeiten oder durch geringere Personalfluktuation nachweisen.

Die Möglichkeit zum Download der Studie besteht unter:


http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Kategorien/
Forschungsnetz/forschungsberichte,did=66722.html