Das Projekt „Netzwerk FAMILIE - ARBEIT - MITTELSTAND im MÜNSTERLAND – FAMM“ ist abgeschlossen. Diese Projektwebsite www.fam-muensterland.de steht weiterhin für alle Interessierten offen, sie wird allerdings nicht mehr aktualisiert.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist auch nach Projektabschluss für uns und unsere Partnerorganisationen ein wichtiges Anliegen. Verfolgen Sie auf unserer Homepage www.heurekanet.de, wie wir die Vereinbarkeit in der Gesundheitswirtschaft mit dem Projekt ampaq und im Maschinen- und Anlagenbau mit dem Projekt FAM²TEC voranbringen.


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FAMM Webseite am 24.01.2018
Familienfreundlichkeit

Familienfreundlichkeit ist eine kommunale Querschnittsaufgabe

Familien und Politik für und mit Familien sind mit gutem Grund in den Mittelpunkt öffentlicher Aufmerksamkeit gerückt. Der demografische Wandel – Rückgang der Kinderzahlen und Überalterung der Gesellschaft belegen das - beflügelt die Aktivitäten. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des zunehmenden Fachkräftemangels in den Unternehmen ist Familienfreundlichkeit inzwischen der Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit einer Region geworden. So sagt die Bundespolitik: „Deutschland braucht mehr Kinder in den Familien und mehr Familie in der Gesellschaft“. Familienfreundlichkeit ist also gleichermaßen Chance und Notwendigkeit für die Gesellschaft insgesamt.

Die Initiative "Lokale Bündnisse für Familie" (2004) ist in den vier Münsterlandkreisen schon häufig anzutreffen. Bundesweit ist die Wirtschaft zu rd. 80% an den Bündnissen beteiligt. Kein Wunder, denn Lokale Bündnisse sind attraktiv für die lokale Wirtschaft.

Ein Lokales Bündnis für Familie ist der Zusammenschluss verschiedener gesellschaftlicher Gruppen mit dem Ziel, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien vor Ort durch konkrete Projekte zu verbessern und vor allem Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. Zu den Bündnispartnern gehören Kommunen, Unternehmen, Kammern, Gewerkschaften, Verbände, Stiftungen, Freie Träger und Mehrgenerationenhäuser, Kirchengemeinden, Politik, Initiativen engagierter Bürger und andere Akteure.

Typische Handlungsfelder lokaler Bündnisse für Familien sind

Stärkung der Familienkompetenz
Gesundheit für Kinder und Familien
Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Familienfreundliches Wohnumfeld
Kinderbetreuung.

Der Bereich „Familie und Arbeitswelt“ wird in den Bündnissen im Münsterland zwar häufig angesprochen, er dominiert aber noch nicht. Das soll sich mit FAMM ändern!

FAMM ist ein „Querschnittsprojekt“, denn es lebt von der Integration spezifischer Politikansätze. Querschnittsaufgabe heißt auch: Familienfreundlichkeit wird leichter, wenn möglichst viele Akteure mitmachen.

Coesfeld, Oktober 2008
Raymund Zapfe